Nachfrage Marke Eigenbau
Vorstand vom BANKhaus ROTT
Wer keine Nachfrage hat, der schafft sich welche. So oder so ähnlich lautete wohl das Credo der Investmentbanken, als sie es nicht mehr schafften, genügend Abnehmer für ihre Finanzkreationen zu finden. Der geniale Clou: Alle Produkte, die man nicht los wurde, verpackte man einfach in die nächste Transaktion. Sieht toll aus, denn den Investoren wurde auf diesem Weg eine weiterhin stabile Nachfrage suggeriert. Alles in Ordnung, kaufen Sie in Ruhe weiter ein...!

"Geldreform" - Privatisiert das Geld!
von Frank Meyer
Unser ach so modernes Geldsystem ist inzwischen schon in die Tage gekommen, obwohl es erst 40 Jahre alt ist. Es knarrt an allen Ecken und Enden. Was man heute landläufig als „Geld“ bezeichnet, ist eigentlich gar keines, sondern Kredite und Zahlungsversprechen. Thorsten Polleit und Michael von Prollius haben in ihrem Buch „Geldreform“ die Sache unter die Lupe genommen und Alternativen herausgearbeitet. Ihre Forderung: Soll der Markt über das Geld entscheiden - und nicht Staat und Notenbanken. Ein Interview mit Dr. Thorsten Polleit, dem Chefsvolkswirt bei Barclays Capital...

Goldene Zeiten für Gold?
von Ronald Gehrt
Gold als Anlagealternative ist ein Thema, das ich in den Marktkommentaren relativ selten anspreche. Ich denke aber, dass gerade jetzt ein sehr guter Zeitpunkt ist, um sich mit dem Edelmetall zu befassen. Ich habe den Eindruck, dass immer noch sehr viele Investoren Gold mit reichlich Skepsis betrachten...

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Ignoriert die Fed die Gefahren des Gelddruckens?
von Bill Bonner
Das Magazin Barrons hat geschrieben, dass die Fed zwei Billionen Dollar frisch drucken wird. Die Idee dahinter ist einfach genug. Die Erholung ist ein Flop. All diese Stimulierungsausgaben haben nichts gebracht. Die Arbeitslosigkeit ist nicht gesunken. Die Konsumenten gehen nicht einkaufen. Die Banken verleihen kein Geld...

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Silber: Preisexplosion bei Kursen über 20 Dollar
von Robert Rethfeld
Der Preis für die Feinunze Silber übertraf zum Ende der Woche die Marke von 19 US-Dollar. Auf dem nachfolgenden Tageschart haben wir die 20-Dollar-Marke mit einer blauen Linie eingezeichnet. Die Bedeutung dieser Marke erschließt sich visuell...

(K)aufregung!
von Frank Meyer
(Kolumne aus den Lübecker Nachrichten)
Hurra! Wir gönnen uns mal was! Der Konsum boomt wieder, urteilen Experten nach einem Blick auf den GfK-Konsumklimaindex. Auf welchem Planeten das alles stattfindet, wurde nicht mitgeteilt...

Steuersparmodell Gold und Silber, Auslaufmodell Immobilien
von Manfred Gburek
Wenn Sie Gold (ohne Umsatzsteuer) Silber (mit gestaffelter Umsatzsteuer) oder ggf. auch andere Edelmetalle in physischer Form (Münzen und Barren) kaufen, sollten Sie sich stets der Tatsache bewusst sein, dass auf den späteren, nach mehr als einem Jahr Spekulationsfrist anfallenden Gewinn aus dem Verkauf keine Abgeltungsteuer anfällt...

Geister, die man rief: Fremdwährungskredite

von Frank Meyer
In Österreich hat nahezu die Hälfte derer, die in den letzten Jahren ein Häuschen oder eine Wohnung finanziert haben, das mit dem Zaubermittel eines „Fremdwährungskredits“ bewerkstelligt. Jetzt brennt vielen davon der Hintern…
...heute ist die gute alte Zeit von Morgen (2.Teil)
von Frank Meyer
Man sagt, Gold wäre das Langweiligste, was es an den Finanzmärkten gibt. Keine Zinsen, nicht essbar, zu nichts zu gebrauchen. Solange man landläufig dieser Meinung ist, ist oben noch nicht wirklich oben. Hier folgt der zweite Teil des Interviews mit Ronald Stöferle, Goldanalyst der Erste Bank Group in Österreich...

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Und keiner kommt davon...
von Ronald Gehrt
Einer der entscheidenden Gründe, wenn auch beileibe nicht der einzige, weshalb die Aktienmärkte seit Monaten in Seitwärtstrends fest hängen, ist die rapide zunehmende Zahl an Marktteilnehmern, deren Zeithorizont für Positionen nicht mehr mittel- oder langfristig, sondern kurzfristig angesetzt ist. Wobei „kurzfristig“ hier Stunden oder gar nur Minuten meint. Da die Aktivitäten von normalen Privatanlegern, die durchaus strategisch und nicht rein taktisch denken, vom Umsatzvolumen immer unbedeutender werden, sind es momentan alleine die institutionellen Investoren, und dabei vor allem die Banken im Eigenhandel, die imstande wären, die Kurse aus diesem Käfig, in dem sie seit Monaten gefangen sind, zu befreien. Gut, sogar sehr gut möglich, dass genau dies in den kommenden Wochen geschieht....

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